Monatsarchiv für Februar, 2008

Fotobuch

Das Fotobuch ist eine wunderschöne Form, Erinnerungen an gewisse Momente und Situationen mittels Fotos eigenhändig zu gestalten und aufzubewahren. Im Zuge der Digitalisierung von Bildern stellt das Fotobuch eine perfekte Möglichkeit dar,  individuelle Alben zu kreieren.

Die Handhabung, ein eigenes Fotobuch zu gestalten, ist relativ einfach und innerhalb der angepriesenen Programme zumeist selbsterklärend. Die Auswahl des Anbieters ist der erste Schritt dazu. Die Filterung hierzu kann über Suchmaschinen (Suchbegriff: Fotobuch) erfolgen.

Im Anschluss daran, erkundet man auf der entsprechenden Webseite die Details und Auswahlkriterien für die Erstellung eines Fotobuchs. Ähnlich wie bei einem herkömmlichen Shopsystem findet die Wahl einzelner Komponenten statt.
z.B. die  Größenauswahl (wie DIN A4, DIN A 5, etc.), Hoch- bzw. Querformat, das Design des Umschlags und der Innenseiten, usw. sind die ersten Voraussetzungen für den späteren Inhalt.

In der Regel stehen bei jedem Merkmal die zu berechnenden Einzelpreise dabei. Oder aber es sind eigene Unterseiten auf der Homepage integriert, die das komplette Angebot kostenseitig aufschlüsseln. Zu beachten gilt in diesem Zusammenhang, ob die jeweiligen Werte inklusive der Mehrwertsteuer sowie den Versandkosten angegeben sind.

Die persönlichen Fotos, die mittels Digitalkamera aufgenommen und bereits auf den eigenen Computer gespielt wurden, können nun auf die Webseite aufgespielt werden. Die Funktion “durchsuchen” führt den User auf diese eigenen Dateien (Bilder) zurück und ermöglich den simplen Zugriff. Der so genannte Upload erfolgt dabei selbständig.

Normalerweise leitet nun eine adäquate Anbietersoftware direkt in ein Layoutprogramm. Dieses verweist auf die explizite Auswahl der Bilder in Reihenfolge und erlaubt, entsprechende Texte sowie evtl. Grafiken (z.B. Cliparts) einzufügen. Eine optimale Software führt überdies eine Rechtschreib- und Grammatikprüfung durch und zeigt die Qualität der Fotos an. Entweder können unscharfe Fotografien nachbearbeitet werden, oder es erfolgt eine gänzlich andere Zusammenstellung.

Nachdem alle Komponenten ausgewählt sind, erfolgt seitens des Anbieters eine Zusammenfassung, die als Auftragsbestätigung nochmals quittiert werden muss. Per Sendebefehl werden die Daten überspielt und die Fertigstellung des Fotobuchs beträgt in etwa 5 Werktage. In Zeiträumen vor Weihnachten und Ostern muss mit bis zu 2 Liefertagen mehr gerechnet werden.

Ist die Bestellung beim Anbieter eingegangen, wird im Normalfall mittels Digitaldruckverfahren das Fotobuch produziert. Selten werden mehrere Exemplare angefertigt. Sollte dies allerdings vom Kunden gewünscht sein, ist ein Staffelpreis zu verhandeln.
Hinsichtlich der Qualität können große Unterschiede bestehen. Allein schon der Einband (z.B. Leder, Leinen, etc.) und die Bindung (z.B. Spiralbücher, Fadenbindung, usw.) spielen eine entscheidende Rolle.

Es ist für den Endverbraucher außerdem möglich, ein Fotobuch im Fachhandel zu bestellen oder per CD/DVD. In solchen Fällen muss entweder vorab die Software per Download im Internet auf den eigenen PC installiert werden. Oder aber man erwirbt das entsprechend Programm des Anbieters. Die Auswahl erfolgt in gleicher Art und Weise, jedoch der Bestellvorgang wird über den Postversand dirigiert. Somit ist mit Zeitverzögerungen zu rechnen, bis das Fotobuch fertig gestellt und ausgeliefert werden kann.

Immer öfters werden Fotobücher aktuell über Discounter angeboten. Diese Tatsache hat den Wettbewerb stark beflügelt, dem Fotobuch zu mehr Bekanntheit verholfen und die Preissegmente gerade bei Durchschnittsprodukten weitaus verbilligt. Exklusive Fotobücher jedoch müssen nach wie vor bei Spezialisten in Auftrag gegeben werden.

jetzt kommentieren? 25. Februar 2008

Fotokalender

Fotokalender haben im Zusammenhang mit der Digitalfotografie eine neue Darstellungsform erlangt. Während früher noch aufwendige Bastelarbeit durchgeführt wurden, werden heute einzelne Druckauflagen in hervorragender Qualität angefertigt. Die Preissegmente richten sich nach dem Aufwand (z.B. Bilderanzahl), der Beschaffenheit (z.B. Spiralbindung), der Kalenderart, usw. Tagtäglich kann man so mit seinen Liebsten in direktem Bildkontakt stehen oder aber mittels Erinnerungsfotos seinen Gedanken freien Lauf lassen.

Die Kalenderform ist das erste Entscheidungskriterium für einen Fotokalender. Der klassische Hängekalender kann als Favorit angesehen werden. Tischkalender, Terminplaner, Übersichtskalender, usw. haben sich inzwischen ebenfalls einen Stammplatz in den Wohnungen, auf Schreibtischen oder in Handtaschen erobert.

Wurde die Auswahl für eine bestimmte Kalenderform getroffen, steht parallel fest, welche Anzahl an Bildern benötigt wird. Für jeden Monat ein Bild ist bei Hängekalendern zwar üblich, Fotocollagen kommen aber immer mehr in Mode. Die Collage an sich muss aber in der Regel durch den Auftraggeber selbständig angefertigt werden und wird dann ebenfalls als ein Foto überspielt. Es gibt aber auch Hängekalender, die mehrere Fotos pro Seite erlauben.

Bei Tischkalendern wird entweder ebenfalls in Monatskategorien gearbeitet, manchmal allerdings auch in Wochensegmenten. Terminplaner arbeiten mit Panoramabildern, mit mehreren Bildern aneinander gereiht, mit Kleinportraits und vielem mehr. Das Angebot ist so extrem vielfältig, dass man sicherlich für jeden Geschmack den passenden Fotokalender findet.

Gleichzeitig eignen sich Fotokalender als optimale Werbepräsente für Unternehmen. Der Werbeeffekt wird durch einen Kalender über den Zeitraum eines kompletten Jahres erzielt. Aufgrund höherer Auflagen sind günstigere Einzelpreise (Druckkosten) erreichbar. Die Auswahl der Bilder erfolgt in der Regel nach Firmenportraits, Referenzbeispielen, Imagefotografien, usw. Meist als Weihnachtsgeschenke werden sie an Kunden, Mitarbeiter und Geschäftspartner verteilt.

Der private Fotokalender wird heute entweder im Fotofachhandel ausgewählt oder die Bestellung erfolgt bequem übers Internet. Für beide Varianten ist die Übermittlung der Bilder in Form einer CD/DVD möglich. Der Vorteil der Internetbuchung ist, dass die Bilder im direkten Upload an den Hersteller überspielt werden können. Voraussetzung dafür ist, dass die Digitalfotografien auf dem eigenen Computer geladen sind und so zur weiteren Verwendung bereitstehen.

Befinden sich die Digitalbilder nicht in einem qualitativ guten Zustand, sollten sie vorab mit einem Bildbearbeitungsprogramm nachbearbeitet werden. Bei der Speicherung ist darauf zu achten, welches Bildformat (z.B. JPG, GIF, etc.) vom späteren Hersteller bevorzugt wird.

Sind alle Vorarbeiten abgeschlossen, kann mittels der Webseitensoftware die Befüllung des Fotokalenders erfolgen. Die Programmierung ist in der Regel so ausgerichtet, dass sie selbsterklärend den User durch alle Details führt. z.B. Auswahl des Designs, Gestaltung der einzelnen Blätter, eventuelle Textzusätze, usw. Abschließend können dann nochmals die einzelnen Seiten in Augenschein genommen werden. Eine Bestätigung der so genannten Korrektur gilt gleichzeitig als Auftragserteilung.

Die Anfertigung eines Kalenders, vortrefflich im Digitaldruck, dauert im Durchschnitt 10 Tage. Vor Weihnachten sollte allerdings mit längeren Zeitfenstern kalkuliert werden. Fotokalender eignen sich des Weiteren hervorragend als Geschenke unterm Jahr, überwiegend ab der zweiten Jahreshälfte. Als ansprechende Idee bieten spezielle Hersteller inzwischen Fotokalender an, die ab dem 01. August des aktuellen Jahres bis zum 31. Juli des Folgejahres ihre Gültigkeit besitzen.

Diverse Discounter haben heutzutage ebenfalls ein umfassendes Fotoangebot, das die Produktion von Fotokalendern beinhaltet. Das Preis-Leistungsverhältnis ist perfekt, jedoch erhält man ein reines Massenprodukt. Individuelle Fotokalender werden vermehrt durch den Fachhandel garantiert.

jetzt kommentieren? 25. Februar 2008

Fotoleinwand

Die Fotoleinwand ist ein sehr neuartiges Produkt, das durch die Digitalfotografie in kürzestes Zeit einen immens hohen Stellenwert erlangen konnte. Persönliche Digitalfotografien werden dabei auf eine Leinwand gedruckt, die abschließend auf einen Keilrahmen gespannt wird. Der Fachhandel garantiert eine hohe UV-Beständigkeit, Kratzfestigkeit und eine äußerst brillante Qualität.

Beliebte Motive für die Fotoleinwand sind Urlaubsaufnahmen, Tierbilder, Kinderbilder, Hochzeitsfotos, Portraits, etc. Nachdem professionelle Fotografen heute alle Bilder ebenfalls in Digitaltechnik anfertigen, können davon Abzüge (z.B. CD) gekauft werden, die für diese Art der Weiterverwendung geeignet sind.

Die Stärke der Keilrahmen (z.B. 2 - 5 cm) und das Format sind individuell wählbar. Gängige Größenangaben beginnen bei 30 cm und enden bei 210 cm. Dazwischen sind unzählige Größenkombinationen möglich - z.B. 50 x 50 cm, 70 x 140 cm, 60 x 80 cm, 30 x 90 cm, usw. Die Preise bewegen sich in etwa zwischen 20,– und 180,– Euro (Größe abhängig).

Die Bestellung erfolgt in der Regel online. Dazu muss der User ein qualitativ hochwertiges Digitalfoto auswählen und im Uploadverfahren einfügen. Die Webseitenbetreiber weisen in diesem Zusammenhang auf geeignete Bildformate (z.B. JEPG, PNG, etc.) hin. In der Regel befindet sich eine einfache Programmführung auf den Internetpräsenzen, die selbsterklärend durch die jeweilige Menuestruktur führt.

Nach dem Hochladen des Fotos erfolgt die Formatauswahl, Zusatzvereinbarungen, Stückangaben, usw. Zu beachten gilt, dass der Randverlust minimiert ist. d.h., eine Kantenspiegelung des Fotorandes seitens der Produktion erfolgt, um ungewollte Bildausschnitte zu vermeiden.

Abschließend wird der Vorgang inklusive Preisangaben nochmals zur Auftragsbestätigung detailliert aufgeführt. Ideal wäre eine Demoversion, die auf dem Bildschirm ersichtlich ist. Normalerweise erfolgt die Erstbestellung bei den Anbietern gegen Vorauskasse, da eine Leinwand bei Nichtabnahme wertlos ist. Reklamationen können bei mangelhafter Ware trotzdem seitens des Endverbrauchers erfolgen.

Sonderformen des Leinwanddrucks sind Fototücher, Fotobanner, ein Fotovorhang, das Fotokissen, etc. Zusammenfassend der komplette Bereich des Stoffdrucks. Auf diese Weise können kreative Wohnaccessoires gestaltet werden. Bis letztendlich die Fotoleinwand beim Kunden ankommt vergehen zwischen ein und zwei Wochen. Die Verpackung erfolgt dabei mit hochwertigen Materialien (z.B. Bläschenfolie, Kartonagen, etc.), um Transportschäden weitestgehend zu vermeiden.

Der Fachhandel bietet in Bezug auf die Fotoleinwand den zusätzlichen Service, dass die verwendeten Bilder mittels eines Bildbearbeitungsprogramms nachbearbeitet werden (z.B. Schärfe). Die Auswahl des Fotos erfolgt gemeinsam mit dem Fotografen, dessen geschultes Auge nützliche Tipps vermitteln kann (z.B. Bildausschnitt). Ist sich der Kunde unsicher, sollte er diesen Weg der Bestellung bevorzugen.

Interessant ist der Geschenkservice, der bei den meisten Herstellern angeboten wird. Nach Auswahl der Fotoleinwand kann die Lieferadresse von der Bestelladresse abweichen. Auch eine besondere Geschenkverpackung könnte gewählt werden, in der die Fotoleinwand versendet werden soll. Kommt dann das Paket beim Empfänger an, ist die Überraschung groß. Es gilt festzustellen, dass die Fotoleinwand ein äußerst beliebtes Geschenk im Kreise der Familie oder unter Freunden darstellt.

Seltener werden Angebote offeriert, welche die Fotoleinwand in 3-D-Optik gestalten. Kreatives Aufpeppen der Bilder mit integrierten Lichtern, aufgeklebten Materialien, etc. verschaffen ihr noch mehr Einzigartigkeit. Letztere Idee kann mit ein wenig handwerklichem Geschick selbständig umgesetzt werden.

Es wird erwartet, dass die Absatzzahlen der Fotoleinwand in den nächsten Wochen und Monaten mehr als verdoppelt werden können. Werbemaßnahmen dahingehend versprechen erste Trenderkenntnisse.

jetzt kommentieren? 25. Februar 2008