Monatsarchiv für Juni, 2010

Selber Fotos drucken dank der richtigen Druckerpatrone

Zum eigenen kleinen Fotostudio zu Hause gehören eine Kamera mit Speicherkarte, ein Computer mit Kartenleser und ein Bildbearbeitungsprogramm samt Drucker. Für diesen Drucker muss man immer wieder neue Druckerpatronen nachkaufen und natürlich für einen ausreichenden Vorrat an Fotopapier sorgen. Ansonsten ist der Akku der Kamer aufzuladen und damit ist auch schon alles parat, mit dem man dem Hobby Fotokunst nachgehen kann. Die Tintenpatronen sind ein entscheidender Faktor in diesem kleinen semiprofessionellen Laboratorium, denn ohne sie hat man die Digitalfotos zwar auf der Festplatte und kann sie auf dem Monitor ansehen, aber keinen Ausdruck vornehmen. Also sollte man in Maßen immer eine Reserve der wichtigen Utensilien für das eigene Druckermodell zu Hause haben.

Zunächst muss sich jeder, der Fotos selber drucken möchte, darüber im Klaren sein, welche Art Gerät er haben möchte. Es gibt spezielle Fotodrucker, aber auch die üblichen Tintenstrahldrucker oder Lasergeräte, die für den Fotodruck geeignet sind. Auch hier darf man natürlich nicht vorschnell zuschlagen, denn auch die Folgekosen gilt es zu berücksichtigen. Wer nur alle paar Wochen einmal eine Seite druckt, wird sich nicht einen teuren Laserdrucker samt Toner kaufen und wer regelmäßig viele Fotos ausdruckt, kann mit einem Tintenstrahldrucker nicht unbedingt günstig arbeiten. Die Preise der Druckerpatronen sollte man also vor dem Kauf schon unter die Lupe nehmen. Wer dies möchte, kann auch einmal nachsehen, was kompatible Patronen kosten; mit diesen verliert man allerdings die Garantie auf den Drucker, die bei Verwendung von originalen Farben bis zu zwei Jahre besteht. Die originalen Patronen für einen Drucker findet man bequem über die Suchmaske im Shop von Computerpool.de.

Was ist nun die richtige Patrone für den Fotodruck zu Hause? Wer sein eigenes kleines Fotolabor betreibt, will sicher leuchtende Farben auf den ausgedruckten Fotos sehen. Nicht immer entspricht das Ergebnis auf dem Fotopapier dem, was man auf dem Monitor nach der Bearbeitung eines Fotos zu sehen bekam. Man gibt sich alle Mühe, die Beleuchtung nachträglich zu verbessern, den Kontrast zu optimieren und die Helligkeit der digitalen Fotodatei so zu verändern, dass man zufrieden mit dem Ausdruck sein wird. Allerdings sind die Farben aus den Druckerpatronen manchmal heller oder dunkler, was zu völlig anderen Ergebnissen führen kann. Die Testberichte, die man im World Wide Web finden kann, sind gut geeignet, um sich lange vor dem Kauf schon zu entscheiden, welche Wahl man treffen muss. Nicht immer ist der Preis das wichtigste, aber auch über die Kosten pro ausgedruckter Seite kann sich der interessierte Hobby Fotograf aus Leidenschaft hier informieren. Immerhin möchte man ja lange Zeit zufrieden sein, mit jedem einzelnen Foto, das man als selbst ausgedruckten Abzug in Händen hält.

Auf Welt.de kann man sich einmal über das Thema Originalpatrone und Nachbau-Produkte informieren. Hier ist deutlich geschildert, wie sehr Qualität und Preis auseinanderklaffen können. In der Regel sind die Originalpatronen in jedem Test der absolute Favorit in Qualität, allerdings auch zum höchsten Preis. Nimmt man nun einmal die gängigsten Drucker Hersteller und vergleicht deren Original Produkte mit den kompatiblen Patronen, sind die Vergleichswerte äußerst unterschiedlich: Erstaunlich zum Beispiel der Contest zwischen Brother Original und Data Becker &Co. als Nachbau. Hier kostet vergleichbare Qualität bis zu sagenhaften 90 Prozent weniger. Anders bei Canon Druckern und beispielsweise Peach Nachbauten: Hier sinkt die Ersparnis auf etwa 60 Prozent und das bei deutlich minderer Druckqualität im fertigen Ergebnis. Kaum noch eine Ersparnis verzeichnet der Kunde, der sich statt HP Druckerpatronen kompatible Druckerpatronen von anderen Herstellern kauft. Einzig mit der Marke KMP kann hier noch ein wenig gespart werden – die Qualität wurde von der Stiftung Warentest als „merklich schlechter“ eingestuft. Das will natürlich niemand, der vorzeigbare Fotos ausdrucken möchte und nicht jeden zweiten Druckversuch entsorgen will, weil sich verschmierte Tinte oder verlaufene Stellen nicht nur auf dem Fotopapier zeigen, sondern auch im doppelten Verbrauch bemerkbar machen.

16. Juni 2010