Das ständige Fotografieren
24.Oktober 2008
Wenn wir bei uns in Deutschland in die großen Städte gehen, wie Berlin Frankfurt oder auch München, dann erwischen wir uns immer wieder , wie wir uns über die Touristen lustig machen, die ständig mit ihrer Kamera rumwedeln und alles und jeden fotografieren müssen. Oft finden wir es übertrieben und total albern. Doch was wir nicht beachten ist, dass diese Menschen immer eine schöne bildliche Erinnerung an die Sehenswürdigkeiten oder die Tage in der jeweiligen Stadt haben. Diese Menschen versuchen durch das viele fotografieren die schönen Tage festzuhalten. Natürlich kann ein Bild nicht die Gefühle und Empfindungen einfangen, die man in dem Moment hatte. Allerdings kann man es ja mal versuchen. Schaut man sich nämlich Jahre später die Bilde ran, dann kann man durch das Bild versuchen sich an die Gefühle und Emotionen zu erinnern. Auf diese Art und weise passiert es, dass man ein zweites Mal an den Ort reist. Dies geschieht zwar nur virtuell bzw. in den Gedanken, aber für viele ist es dann so, als wenn man noch mal dort gewesen wäre. Also sollte man sich mit seiner negativen Einstellung gegenüber Menschen die ständig alles fotografieren müssen, doch lieber etwas zurück halten. Es sollte eher so sein, dass man sich überlegt, ob man nicht auch von jedem Urlaub oder Ausflug Fotos mitbringt und diese dann in ein Fotobuch einklebt. So hat man nicht nur eine Beschäftigung für Abende, wo man sich sonst langweilen würde, sondern man hat auch ein paar tolle Erinnerungen an vergangene Zeiten in einem Fotobuch festgehalten. Je nach Lust und Laune braucht man dann später dieses Fotobuch nur noch aus dem Schrank ziehen und schon kann man in Erinnerungen schwelgen. Wenn man also wieder in einer größeren Stadt ist oder irgendwo seinen Urlaub verbringt, dann nicht über andere Fotografen lächeln, sondern seine eigene Kamera herausholen und einfach mitmachen. Es wird nicht nur Spaß machen, sondern auch schöne Erinnerungsfotos werden entstehen.
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